11 Tipps, um mit dem Rauchen aufzuhören

Rauchen ist längst nicht mehr cool, sondern eher absolut out. Immer mehr Menschen haben erkannt, dass ein gesünderes Leben ohne ein Laster wie das Rauchen unendlich erfüllter und schöner ist. Deshalb möchten sie sich auch gern das Rauchen abgewöhnen und Nichtraucher werden, Doch wie so oft bewahrheitet sich hier die alte Weisheit:

„Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach!“.

Die meisten Raucher, die von ihrer Sucht loskommen möchten, haben dies schon häufig gedacht. Viele haben es sicher schon oft versucht, doch bereits nach kurzer Zeit erneut zur Zigarette gegriffen. Die Hürde, um mit dem Rauchen aufzuhören, scheint unüberwindlich.

  • Doch wie kann man mit dem Rauchen aufhören?
  • Wie klappt es, endlich Nichtraucher zu werden?

Mit unseren 11 Tipps, um zum Nichtraucher zu werden, können Sie es schaffen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit dem Rauchen aufhören, ohne sich zu quälen. Unsere Tipps geben Anregungen zur Raucherentwöhnung und können Ihnen helfen, bald Nichtraucher zu werden.

Finden Sie den richtigen Zeitpunkt!

Die Erfahrung zeigt dabei, dass es DEN richtigen Zeitpunkt nicht gibt. Wer mit dem Rauchen aufhören möchte, muss bereit dafür sein. Doch, es macht keinen Sinn, sich Wochen und Monate darauf vorzubereiten und dabei ständig nach Gründen zu suchen, weshalb der jetzige Zeitpunkt gerade nicht der richtige ist.

Wer den festen Entschluss gefasst hat, sich das Rauchen abzugewöhnen, sollte diesen schnellstmöglich in die Tat umsetzen. Optimal sind ein paar freie Tage ohne Alltagshektik. Vielleicht ist es auch eine kleine Erkältung mit Husten oder eine Situation, in denen Ihnen nicht nach Rauchen ist zumute ist und Ihnen der Geruch von Tabakqualm als unangenehm erscheint. Werfen Sie dann Ihre Zigaretten weg und gehen Sie den Schritt.

Reduzieren Sie nicht das Rauchen, sondern hören Sie ganz auf!

Manche Menschen, die mit dem Rauchen aufhören möchten, scheuen den endgültigen Schritt. Oft wird dann versucht, die Menge der täglich gerauchten Zigaretten schrittweise zu reduzieren. Dies funktioniert allerdings eher nicht. Einerseits erhöht es den Suchtdruck, da man von einer Zigarette zur nächsten denkt und die Stunden und Minuten zählt. Andererseits kann es passieren, dass man schnell mal nach Ausreden sucht, doch eine mehr zu rauchen, als man sich selbst erlaubt hat. Schnell kommt man in den alten Trott zurück.

Das einzige Mittel, die Sucht zu überwinden ist der endgültige und rigorose Schlussstrich. Die so genannte Schlusspunktmethode ist nachweislich die wirksamste Möglichkeit, um endgültig mit dem Rauchen aufhören zu können.

Erstellen Sie sich eine Liste mit Gründen warum Sie mit dem Rauchen aufhören wollen!

Motivation ist ein entscheidender Teil, um ein Ziel zu erreichen. Deshalb sollten Sie sich selbst motivieren. Vergessen Sie den Gedanken daran, was Sie verlieren, wenn Sie nicht mehr rauchen. Konzentrieren Sie Ihre Gedanken viel lieber darauf, was Sie gewinnen, wenn Sie endlich Nichtraucher sind. Machen Sie sich eine Liste all der Vorteile, die das Leben als Nichtraucher bietet.

  • Ihr allgemeines Wohlbefinden wird sich spürbar verbessern.
  • Atem, Haare, Finger und Kleidung werden nicht mehr unangenehm riechen.
  • Sie werden schon bald wahrnehmen, dass Sie besser riechen und schmecken können.
  • Ihre Kondition wird sich verbessern und das Treppensteigen fällt leichter.
  • Sie müssen nicht bei Wind und Wetter nach draußen oder auf den Balkon zum Rauchen, um dann noch die mitleidigen Blicke anderer Menschen wahrzunehmen.
  • Nach einer Zug- oder Busfahrt nikotinhungrig nach einem Feuerzeug zu suchen und dieses bei Sturm nicht anzubekommen – zum Glück vorbei.

Denken Sie auch daran: Nachweislich ist Nikotin eins der stärksten Nervengifte überhaupt und die Nebenwirkungen des Rauchens immens. Warum sollten Sie sich das antun?

Hören Sie mit einem Freund/in oder Partner/in zusammen auf zu rauchen!

Gemeinsam geht vieles besser. Dies gilt auch bei der Raucherentwöhnung. Wer mit dem Rauchen aufhören möchte, sollte deshalb sein soziales Umfeld einbeziehen.

  • Sollte Ihr Partner oder Ihre Partnerin ebenfalls rauchen, motivieren Sie ihn oder sie, mit Ihnen gemeinsam aufzuhören.
  • Informieren Sie Freunden und Bekannten über Ihr Vorhaben. Dies kann motivierend und unterstützend zugleich wirken. Freunde werden Ihnen dann künftig keine Zigarette mehr anbieten und vielleicht sogar selbst auf die eine oder andere Kippe verzichten.
  • Für viele Menschen kann auch die Unterstützung einer Gruppe hilfreich sein. Oft haben sich Nichtraucher-Kurse oder Selbsthilfegruppen bewährt. Hier kann man viel über verschiedene Ausstiegsmethoden lernen, von Erfahrungen anderer lernen und sich gegenseitig motivieren. Vielfach werden Kursgebühren auch von den Krankenkassen bezuschusst oder übernommen.

Zeit für neue Gewohnheiten – Alternativen zur Zigarette!

Die meisten Raucher frönen ihrem Laster stets in bestimmten Situationen. Sei es der Frühstückskaffee oder der Kaffee am Nachmittag, das Feierabendbier, die schnelle Zigarette in der Pause oder die Wartezigarette an der Bushaltestelle. Insbesondere wenn die Zigarette mit angenehmen Momenten verbunden wird, fällt es oft schwer, durchzuhalten.

Analysieren Sie daher Ihr Rauchverhalten und finden Sie Ihre typischen Rauchsituationen heraus. Vermeiden Sie alte Rituale und schaffen Sie stattdessen neue Momente und Gewohnheiten. So empfiehlt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) beispielsweise Entspannungsübungen statt Rauchen in Stresssituationen. Auch solch kleine Dinge wie, die Hände einzucremen, Fingerübungen machen, ein Glas Wasser (vielleicht mit Zitrone) trinken, können bei Lust auf eine Zigarette helfen. Wer stets zum Kaffee eine Zigarette raucht, sollte vielleicht vorerst auf Tee umsteigen, und wer bisher die Zigaretten auf dem Nachttisch zu liegen hat, um morgens gleich die erste Kippe zu rauchen, stellt sich vielleicht ein Glas Wasser hin.

Wenn Sie sich andere Gewohnheiten zulegen, verhindern Sie auch den Griff zu Süßigkeiten, die als Alternative zur Kippe gern genommen werden, aber hauptverantwortlich für die häufig befürchtete Gewichtszunahme sind.

Endlich rauchfrei durch Hypnose!

Obwohl die Wirksamkeit von Hypnose bisher wissenschaftlich noch nicht belegt werden konnte, könnte diese hilfreich bei der Raucherentwöhnung sein. Zahlreiche Ex-Raucher haben es auch mit dieser Methode geschafft. Mit Hypnose und einer Verhaltenstherapie bleiben laut Studien 50 bis 80 Prozent auf Dauer abstinent. Der Hintergrund ist, dass unser Leben zum großen Teil von unbewussten und konditionierten Verhaltensmustern geprägt ist. Durch Hypnose kann es gelingen, diese zu durchbrechen.

In der Regel handelt es sich bei Hypnose-Sitzungen zur Raucherentwöhnung um Selbstzahlerleistungen, die von den Krankenkassen nur in Ausnahmefällen finanziert oder bezuschusst werden. Eine Nachfrage bei der Krankenkasse ist trotzdem zu empfehlen. Im Vergleich zu den Ausgaben für Zigaretten, ist der Gang zum Therapeuten als Selbstzahler jedoch eine Überlegung wert.

Vermeiden Sie Nikotinersatzprodukte!

Produkte zum Nikotinersatz wie Nikotinkaugummis oder Nikotinpflaster werden häufig zur Unterstützung bei der Raucherentwöhnung empfohlen. Sie sollen besonders denjenigen helfen, die unter körperlichen Entzugserscheinungen leiden. Dies kann in Ausnahmefällen richtig sein, ist jedoch der Mehrheit nicht zu empfehlen. Wer zum Nikotinersatz greift, führt seinem Körper nach wie vor eine schädliche, abhängig machende Substanz zu. Dadurch besteht unter anderem ein erhöhtes Risikos für Krampfanfälle und psychotische Symptome. Der Prozess der Entwöhnung dauert nur unnötig länger.

Der Nikotinentzug ist nicht das vorrangige Problem, mit dem Sie konfrontiert sind, wenn Sie mit dem Rauchen aufhören. Entscheidend für den Erfolg ist, die psychische Abhängigkeit zu bewältigen.

Die körperlichen Symptome des Nikotinentzugs sind bereits nach wenigen Tagen kaum noch spürbar. Sie werden sehr schnell das Gefühl genießen, dass es Ihnen körperlich viel besser geht, als vorher.

Planen Sie eine Investition mit dem gesparten Geld!

Raucher geben Unmengen von Geld für Zigaretten und Tabakwaren aus. Je nach Zigarettenkonsum kommen so 10 Euro und mehr täglich zusammen. Sicher hat jeder Raucher bereits darüber nachgedacht, was sich mit diesem Geld alles anschaffen ließe.

Jetzt ist der Punkt gekommen. Legen Sie zumindest einen Teil der täglichen Ausgaben, die Sie sonst für das Rauchen eingesetzt haben, beiseite. Planen Sie mit dem gesparten Geld Investitionen. Belohnen Sie sich mit einer Anschaffung, einer Reise oder einem besonderen Geschenk. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, das Geld sinnvoller einzusetzen, als für ein gesundheitsschädliches „Hobby“ zu bezahlen.

Treiben Sie Sport!

Sport ist nicht nur eine wunderbare Möglichkeit, die eigene Fitness zu erhalten und zu erhöhen, Sport ist auch die perfekte Ablenkung, um vom Rauchen loszukommen. Bei sportlicher Betätigung werden im Körper Glückshormone ausgeschüttet, die den Gedanken an eine Zigarette gar nicht erst aufkommen lassen. Erst recht, wenn sich Erfolge einstellen und Sie eine deutliche Leistungssteigerung feststellen. Pusten Sie Ihre Lunge beim Sport aus, statt sie mit Rauch und Teer zu traktieren. Schon bald werden Sie merken, wie es Ihnen körperlich besser geht und wie gut man sich fühlen kann.

Erleben Sie besseren Sex!

Zahlreiche Umfragen haben ergeben, dass Nichtraucher besseren Sex haben. Dies nicht ohne Grund, denn Nikotin verengt die Gefäße und behindert so die Durchblutung. Dadurch werden auch die für das Spiel zu zweit entscheidenden Organe weniger mit Blut versorgt. Dies kann zu Erektionsstörungen bei Ihm und zu Unlust bei beiden führen. Natürlich gibt es auch für die oft belächelte „Zigarette danach“ wesentlich bessere Alternativen.

Natürlich sollte bei Kinderwunsch Rauchen absolut tabu sein.

Genießen Sie es, kein Sklave des Nikotins zu sein!

Schauen Sie auf andere Menschen, die noch rauchen. Beobachten Sie Ihre Mitmenschen aufmerksam und machen Sie sich bewusst, wie gut es Ihnen geht. Prahlen Sie ruhig auch einmal, wenn die Diskussion mit Rauchern auf Sinn und Unsinn des Rauchens kommt.

So werden Sie schnell feststellen, dass Sie nicht etwas aufgegeben oder verloren haben. Im Gegenteil, Sie haben ein Vielfaches gewonnen: Lebenszeit und Lebensqualität.

„Wir Menschen sind nicht mit der Zigarette in der Hand geboren, wozu also tun wir uns das ein Leben lang an?“

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