11 Tipps für gesunde & weiße Zähne

Ein natürliches Lächeln ist wie eine Visitenkarte. Für mehr als 80 Prozent der Deutschen gehören weiße Zähne zu einem gepflegten Erscheinungsbild. Wer beim ersten Kennenlernen strahlend weiße und gesunde Zähne zeigen kann, hat meist schon gewonnen. Aber Zähne bleiben nicht von allein strahlend weiß, sondern sie verfärben sich mit der Zeit. Schlechte Putztechnik und mangelnde Pflege beschleunigen diesen Prozess. Falsche Ernährung, Kaffee, Tee oder Nikotin belasten Ihre Zähne zusätzlich und lassen sie schneller gelblich erscheinen. Oft kommt bei schlechten oder kranken Zähnen dann auch noch Mundgeruch hinzu, was dem äußeren Eindruck zusätzlich schadet. Häufig wird dann die Frage gestellt: Was kann ich tun, um meine Zähne weiß und damit meine Zahngesundheit zu erhalten?

Mit unseren Tipps für gesunde und weiße Zähne können Sie dauerhaft dafür sorgen, Ihre Zähne gesund und weiß zu erhalten. Die Tipps zur Zahngesundheit werden Ihnen auch in Zukunft ein sympathisches Lächeln bewahren, so dass Sie beim Lachen auch mal frei heraus prusten können

Färbende Lebensmittel vermeiden

Gelbe Zähne sind auch eine Sache der Ernährung. Neben den Klassikern wie Kaffee, schwarzer Tee und Rotwein gibt es eine ganze Reihe weiterer Lebensmittel, Getränke und Gewürze, die Zähne gelb verfärben. Vor allem saure und rote Früchte greifen durch die enthaltene Fruchtsäure den Zahnschmelz an, während die enthaltenen Farbstoffe die Zähne färben. Hier eine kleine Liste von färbenden Lebensmitteln:

  • Obst: Heidelbeeren, Sauerkirschen, Trauben
  • Getränke: Cola, Eistee, Weißwein, Hagebuttentee
  • Gewürze: Sojasoße, Curcuma, Curry, Safran und Balsamico, Ketchup

Natürlich müssen Sie nicht ganz auf solche leckeren Sachen verzichten, doch ist es unbedingt ratsam, nach deren Genuss die Zähne zu putzen.

Achtung: Nach dem Verzehr von säurehaltigen Speisen und Getränke nicht unmittelbar danach die Zähne putzen, sondern zunächst nur den Mund spülen oder zuckerfreies Kaugummi kauen. Da die Säure den Zahnschmelz erweicht und beim Putzen geschädigt werden kann, sollten die Zähne erst mindestens eine halbe Stunde später geputzt werden.

Konsequente und gründliche Zahnreinigung

Gründliches Zähneputzen ist eine Grundvoraussetzung für gesunde Zähne. Durch die Reinigung der Zähne und der Mundhöhle sorgen Sie dafür, dass sich keine schädlichen Substanzen und Bakterien an den Zähnen ablagern können, um diese zu schädigen. Bleiben Sie dabei konsequent und putzen Sie wirklich regelmäßig. Regelmäßig bedeutet dabei dreimal täglich mindestens 3 Minuten, besser sogar nach jeder Mahlzeit.

Zahnärzte empfehlen für optimales Putzen eine weiche Zahnbürste. Harte Bürsten können Zahnhälse, Zahnschmelz oder auch das Zahnfleisch schädigen, während die weiche Zahnbürste zusätzlich eine durchblutungsfördernde Massage des Zahnfleischs bewirkt.

Bei der täglichen Mundhygiene sollten Sie auch nicht vergessen, die Zunge zu reinigen. Auf der Zunge sammeln sich immer wieder Bakterien, die letztendlich auch für Mundgeruch verantwortlich sind.

Zahnseide einsetzen

Nicht nur auf den Zähnen und im Mundraum können sich Bakterien ansiedeln. Besonders anfällig sind die Zahnzwischenräume. Hier lagern sich gern Speisereste ab, die dann Zähne und Zahnfleisch angreifen und für Mundgeruch verantwortlich sind. Um diese Speisereste zu entfernen, sollten Sie das mehrmalige tägliche Zähneputzen durch die Säuberung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide ergänzen. Zahnseide kommt an die Stellen, die die Bürste nicht erreicht, wobei ungewachste Zahnseide die beste Reinigungswirkung erzielt.

Professionelle Zahnreinigung

Wenn Sie sich Ihr strahlendes Lächeln und gesunde Zähne bewahren möchten, sollten Sie den regelmäßigen Zahnarztbesuch nicht versäumen. Der Zahnarzt nimmt sich nicht nur die Zahngesundheit unter die Lupe.

Hier sollten Sie auch ein- bis zweimal jährlich eine professionelle Zahnreinigung durchführen lassen. Bei einer professionellen Zahnreinigung werden Beläge und Zahnstein in den Zahnzwischenräumen und in den Zahnfleischtaschen mit speziellen Instrumenten entfernt. Anschließend werden die Zähne poliert und fluoridiert. Bei der Behandlung verschwinden auch Beläge und Verfärbungen durch Tee, Kaffee oder Nikotin.

Hausmittel zur Zahnaufhellung

Zu den klassischen Hausmitteln für gesunde und weiße Zähne gehört das so genannte Ölziehen. Diese schon seit der Antike bekannte Methode soll helfen, Keime und Bakterien im Mund abzutöten und die Zähne besonders glatt zu machen. Am besten geeignet sind dabei hochwertiges Olivenöl oder, noch besser, naturbelassenes Kokosöl.

Dazu nehmen Sie einen Schluck Öl in den Mund und ziehen diesen für ca.15-20 Minuten durch die Zähne. Anschließend spucken Sie das Öl wieder aus, um die Giftstoffe und Bakterien zu entfernen. Diesen Vorgang sollten Sie mindestens 14 Tage lang morgens wiederholen, am besten jedoch dauerhaft praktizieren. Nach Möglichkeit sollten Sie das Ölziehen direkt am Morgen nach dem Aufstehen in den morgendlichen Ablauf einzubauen.

Häufig werden als Hausmittel für weiße Zähne solche Hausmittel wie Salz, Natron, Aktivkohle und Backpulver genannt. Diese Mittel können Verfärbungen auf den Zähnen lösen, jedoch ist hier Vorsicht geboten. Gerade Natron und Backpulver sind basisch und greifen den Zahnschmelz an. Sinnvoller sind daher entsprechende Zahnpasten.

Rauchen vermeiden bzw. einschränken

Rauchen ist die häufigste Ursache für gelblich und braun verfärbte Zahnoberflächen. Teerablagerungen aus dem Zigarettenrauch setzen sich auf der Zahnoberfläche fest und färben diese gelb. Insbesondere an den Zahnhälsen, wo die Oberfläche oft noch rauer ist, werden schon bald dunkelbraune bis schwarze Ablagerungen sichtbar. Hier hilft dann häufig nur eine professionelle Zahnreinigung.

Wenn Sie es erst gar nicht so weit kommen lassen möchten und sich weiße und gesunde Zähne erhalten wollen, sollten Sie das Rauchen sein lassen oder zumindest weitestgehend einschränken. Tipps, wie Sie sich das rauchen abgewöhnen können, finden Sie hier.

Kaugummi kauen

Unterwegs ist es oft nicht möglich, stets gleich nach dem Essen die Zähne zu putzen oder die optimale Mundhygiene zu erledigen. Hier sind Kaugummis eine sinnvolle Alternative. Ist keine Zahnbürste vorhanden, sollten Sie am besten einen zuckerfreien Kaugummi kauen. Dieser enthält in der Regel den Zuckeraustauschstoff Xylit, der das Wachstum von Kariesbakterien hemmt.

Tipp: Insbesondere nach dem Verzehr von säurehaltigen Speisen und Getränken, sind zuckerfreie Kaugummis sogar sinnvoller als Zähneputzen.

Zahnschiefstand & Zahnstellungskorrektur

Nicht jeder Mensch ist von Natur aus mit perlengleichen, geraden Zahnreihen gesegnet. Rechtzeitig behandelt, kann der Zahnschiefstand bei Kindern und Jugendlichen meist relativ problemlos behandelt werden. Zahnspangen, Klammern und Schienen sind hier wirksame Hilfsmittel.

Schiefe Zähne sehen nicht nur oft unschön aus, sie sind auch kritisch für die Mund- und Zahngesundheit. Fehlstellungen sind oft sogar Ursache für weitere Krankheiten. Wenn beispielsweise Nahrung beim Kauen nicht richtig zerkleinert werden kann, sind Magenbeschwerden nicht selten die Folge. Es macht also nicht nur aus kosmetischen Gründen Sinn, Zahnschiefstand auch im Erwachsenenalter zu behandeln und Zahnkorrekturen vornehmen zu lassen. Kieferorthopäden behandeln Fehlstellungen von Front-, Eck- oder Backenzähnen heute auch bei Erwachsenen. Nach einer eingehenden Untersuchung von Zähnen, Zahnfleisch und Kieferknochen kann mit einer Zahnspange für Erwachsene recht gute Ergebnisse erzielt werden.

Gemüse als Selbstreiniger für die Zähne

Gemüse ist nicht nur für den Körper gesund, sondern unterstützt Sie auch, um gesunde und weiße Zähne zu erhalten. Grünes Blattgemüse und gelbes Gemüse wie Kartoffeln, Sellerie oder Karotten enthalten Vitamin C, welches hervorragend geeignet ist, um den Regenerations- und Wachstumsprozess der Mundschleimhaut zu fördern. Rohes und faserreiches Gemüse muss gut gekaut werden, wodurch der Speichelfluss angekurbelt und das Zahnbett gestärkt wird. Zudem helfen die Pflanzenfasern bei der mechanischen Reinigung der Zahnzwischenräume.

Zusatztipp: Nicht nur Obst und Gemüse, auch der Verzehr von Fisch wirkt sich positiv aus. Die in vielen Fischarten enthaltenen Omega-3-Fettsäuren sorgen für den Schutz des Zahnfleisches und haben eine entzündungshemmende Wirkung.

Wasser trinken für gesunde Zähne

Bei Kindern scheint für Erwachsene oft klar zu sein: Getränke mit viel Zucker und Säure sind schädlich für die Zähne und die Gesundheit des Nachwuchses allgemein. Verantwortungsvolle Eltern geben ihren Jüngsten deshalb lieber Wasser statt Limonade oder Cola zum Trinken.

Natürlich gilt auch für Erwachsene, die Wert auf gesunde Zähne legen, dass Wasser der gesündere Durstlöscher ist. Wenn Sie Wasser trinken beugen Sie nicht nur Karies vor, sondern tun gleichzeitig etwas gegen Übergewicht und ernährungsbedingte Erkrankungen wie Diabetes.

Tee trinken für gesunde Zähne

Natürlich ist ausschließlich Wasser als Getränk langweilig. Ungezuckerter Kräutertee, Früchtetee oder Rotbuschtee sind gute Alternativen, allerdings sollten diese in Maßen genossen werden, denn dauerhaft können sich dunkle Ablagerungen auf den Zähnen bilden.

Besser sind grüner Tee und weißer Tee: Beide enthalten Gerbstoffe, die die Bildung von Kariesbakterien hemmen. Zudem enthält grüner Tee Fluoride, die zur Stärkung des Zahnschmelzes benötigt werden. Natürlich sollten auch diese Tees ohne den Zusatz von Zucker genossen werden!

Wenn Sie unsere Tipps für gesunde und weiße Zähne befolgen, werden Sie sich dauerhaft ein strahlendes Lächeln bewahren und auf Ihr Gegenüber einen sympathischen Eindruck machen. Ihre Zähne sind Ihre Visitenkarte.

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